Viele Damen wünschen sich einen großen Busen. Es gibt aber auch einige, die sich ihre großen Brüste wegoperieren lassen. Das hat mehrere Gründe. Meistens liegen diese im Rücken. Zu große Brüste sorgen nach einer Zeit dafür, dass Frauen Rückenschmerzen bekommen. Das liegt daran, weil sie die Last nicht mehr richtig tragen können. Natürlich würde ein Training Sinn machen. Solch eines ist bei großen Brüsten aber auch nicht immer möglich. Die Muskeln liegen gerade so, dass man sie nicht erreicht und somit nicht gut trainieren kann. Frauen mit großen Brüsten dürften eigentlich dankbar dafür sein. Das sind sie aber nur selten. Man möchte immer das haben, was man nicht hat. Viele Frauen, die sich den Busen vergrößern ließen, haben es bereits bereut. Schaut man sich bestimmte Stars an, bemerkt man auch einen Trend, der zur Brustverkleinerung neigt. Rückenschmerzen sind die häufigsten Gründe. Manche Frauen möchten den großen Busen deswegen los werden, weil sie ständig von Männern umworben werden oder dieser bei der Karriere im Weg steht. Zum Beispiel Sportler oder Menschen, die bestimmte Bekleidung anziehen müssen. Viele lassen sich den Busen zwecks der Karriere vergrößern, andere verkleinern ihn. Die Welt ist manchmal ungerecht, aber zum Glück gibt es Beautykliniken, die dafür sorgen. Wichtig ist nur, dass man sich an einen Arzt wendet, der eine Ahnung von der Materie hat. Auf keinen Fall ins Ausland fahren. Besser, man bezahlt ein wenig mehr für die Operation, als zu wenig. Wer einen billigen Tarif in Anspruch nimmt, bezahlt am Ende mit seinen Leben. So ist es schon einigen Frauen aber auch Männer ergangen, die aus Geiz in seltsame Kliniken gefahren sind. So etwas zahlt sich nicht aus.
read comments (0)Im Idealfall geht einer Brustoperation eine ausführliches Gespräch mit einem erfahrenen plastischen Chirurgen voraus. Bei diesem Gespräch sollten mögliche Operationsmethoden beschrieben werden, eine passende ausgewählt werden und der Patientin ein visueller Eindruck von ihren Brüsten nach der Operation vermittelt werden.
Der behandelnde Arzt sollte eine einschlägige Facharztbezeichnung tragen und qualifiziert sein, denn das Ergebnis eines chirurgischen Eingriffs hängt auch immer maßgeblich vom Können und der Erfahrung des ausführenden Arztes ab.
Zur Voruntersuchung und Beratung gehört dann auch eine Röntgenuntersuchung der Brust. So erkennt der Arzt das Brustgewebe und empfiehlt auf dieser Grundlage meist eine Operationsmethode.
Steht die Operation dann tatsächlich an, zeichnet der Arzt Linien auf die Brüste, die die späteren Schnitte markieren.
Die Operation selbst gehört zu den aufwendigeren, sie erfolgt entsprechend in Vollnarkose. Pro Brust muss mit einer Operationsdauer von einer bis eineinhalb Stunden gerechnet werden.
Die gängigen Operationsmethoden heißen i-Methode, O-Methode, sowie T- und L-Methode. Allen Methoden gemeinsam ist, dass ein Schnitt rund um den Brustwarzenhof erfolgt. Bei der O-Methode bleibt es bei diesem. Die Entnahme des überschüssigen Gewebes erfolgt durch diesen relativ kleinen Schnitt, dessen spätere Narbe kaum sichtbar sein wird. Allerdings lassen sich durch den kleinen Schnitt nur verhältnismäßig kleine Menge an Gewebe entnehmen. So operierte Brüste haben später meist eine eher flache Form.
Die i-Methode geht einen „Schnitt“ weiter. Zum Schnitt um die Brustwarze kommt hier noch ein senkrechter Schnitt nach unten hinzu. Die Narbe zeigt daher die Form eines i.
Bei der T- und L-Methode schließt sich an den senkrechten Schnitt noch jeweils ein horizontaler an, so dass sich ein L oder ein umgekehrtes T ergibt. Der horizontale Schnitt liegt später meist in der Brustfalte optisch gut versteckt.
Nach der OP erfolgt eine umfangreiche Nachsorge. Unter anderem werden oft Wunddrainagen in die operierten Brüste gelegt, die für eine gute Ableitung von Blut und Wundwasser sorgen sollen.
Da der Leidensdruck besonders bei jungen Frauen groß ist, entscheiden sie sich meist schon in frühen Jahren für eine Brustreduktion, und dementsprechend bevor das Thema Kinderkriegen in ihrer Lebensplanung auftaucht. Erstmal steht für junge Frauen im Vordergrund, nicht mehr als gesichtslose Wesen wahrgenommen zu werden, denn häufig wird bei Gesprächen der Blickkontakt gemieden und nur auf die Brust geschaut. Durch normal große Brüste erhoffen sich die Frauen eine bessere Lebensqualität, da damit einhergehend nicht nur das psychisches Leid genommen, sondern auch Haltungsprobleme und andere medizinische Probleme behoben werden.
Erst sehr viel später, wenn ein Kinderwunsch besteht, stellt sich den Frauen die Frage ob sie stillen möchten, und sie überhaupt dazu in der Lage sind. Untersuchungen haben gezeigt, dass letztendlich Frauen auch nach einer Brustreduktion stillen können, jedoch nicht klar ist, wie viel sie produzieren können. Dies hängt davon ab, wie viel Drüsengewebe entfernt wurde, und wie es um die Funktionsfähigkeit des Gewebes vor dem Eingriff stand. Wichtig für das Stillen ist auch der Zustand der Milchgänge und Nervenbahnen, die für die Laktation verantwortlich sind. Und je länger der Zeitabstand zwischen Brustreduktion und Schwangerschaft ist, desto besser für die Regeneration die durch die OP zerstörten Milchgänge und Nerven.
Untersuchungen haben weiterhin ergeben, dass mit der zweiten oder dritten Schwangerschaft nach der Brustreduktion sich auch im Vergleich zum ersten Kind die Milchmenge erhöht. Dies ist ein deutlicher Beweis dafür, dass die Rekanalisation der Milchgänge, wie auch die Dauer und der Umfang des Stillens, mitverantwortlich sind für den Erfolg des Stillens In diesem Zusammenhang ist wichtig zu erwähnen, das ein Zusammenhang zwischen Milchproduktion und der Einstellung der Mutter gegenüber dem Stillen besteht.. Besonders in der Anfangszeit ist es wichtig, dass die Mutter Geduld hat und sich und dem Baby genug Zeit gibt, um einen Rhythmus zu finden. Idealerweise sollte sie sich nicht unter Druck setzen und keine Angst davor haben, dass sie nicht genug Milch produziert. Zur Unterstützung der Milchproduktion kann sie ferner Milchbildungstee zu sich nehmen und Pumpen einsetzen.
Noch vor zehn Jahren war es bei gewissen Voraussetzungen möglich für die Brustverkleinerung, bei entsprechenden Beschwerden, eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse zu erlangen. Ein Reduktionsgewicht von ca. 500g pro Seite und eine Verkleinerung um 2 BH- Größen erleichterten dieses. Im Fall der Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen ist eine Kostenübernahme bei mittelgroßen Brüsten heute eher selten geworden. Die Brustverkleinerung bei sehr großen Brüsten trägt aber nach wie vor die Krankenkasse – aber wann genau ist es der Fall?
Um von einer Erkrankung oder Brustfehlbildung zu sprechen, muss ein deutliches Missverhältnis zwischen der Körperstatur und der Brustgröße bei einer Frau bestehen. Dieses kann bereits ohne gängige Beschwerden zu einer seelischen Erkrankung führen, da sich viele Frauen von den einiger Männer belästigt fühlen. Ist man wegen dieser Gründe und wegen einer daraus resultierenden Depression in psychologischer Behandlung, so ist von einer Erkrankung im Sinne der Krankenkasse zu sprechen, so dass eine Kostenübernahme statt finden müsste.
Eine Kostenübernahme für die Brustverkleinerung durch die Krankenkasse wird in der Regel dann passieren, wenn neben den oben beschriebenen Faktoren eindeutige Symptome so genannter Makromastie bestehen. Dazu gehören:
Generell gilt aber, dass die Krankenkasse die Kosten bei Erkrankungen und Fehlbildungen, aber nicht für kosmetische Eingriffe übernimmt! Die Diagnose Makromastie – zu groß angelegte Brust zählt zu den Fehlbildungen der weiblichen Brust. Die Entscheidung ab wann von einer Makromastie zu sprechen ist liegt in den Händen des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse.
In den Medien und in der Werbung spielt die perfekte Figur eine sehr große Rolle – vor allem die Brust wird seit jeher als ein Symbol der Weiblichkeit angesehen. Aber nicht jede Frau sieht den Models und deren Traum-Maßen ähnlich. Daher wird bei einigen der Wunsch nach der perfekten Brust immer größer und ihr Weg führt zum Schönheitschirurgen, um eine Brustvergrößerung durchführen zu lassen. Auch Frauen nach einer Krebserkrankung hilft ein operativer Brustaufbau auf dem Weg zurück zu einem normalen, selbstbewussten Leben.
Aber auch eine zu große Brust kann eine Belastung für die betroffenen Frauen sein – diese können die schmerzhaften Auswirkungen der Belastung spüren, wie Schmerzen im Nacken und Rücken, oder aber das Gewicht zwingt sie zu einer schlechten Körperhaltung. Und so ist eine Brustverkleinerung oft der letzte Ausweg, wenn Sport und Diäten zu keinem Erfolg geführt haben.
Eine Brust-OP ist ein schwerwiegender Eingriff und sollte sorgfältig überdacht werden.
Nach dem Eingriff ist schweres Heben und Sport mit dem Oberkörper für einige Wochen nicht erlaubt. Zur Stabilisierung der Brust-Form muss nach der Operation für einige Monate ein besonderer Compressions-BH getragen werden (in den ersten Wochen sogar Tag und Nacht).
Diese speziellen BHs werden von der Firma ANITA hergestellt: Die Wirkungsweise dieser Compressions-BHs besteht darin, dass sie eine optimale Formstabilisierung und Ruhigstellung der operierten Brust gewährleisten. Sie unterstützen den Heilungsprozess durch kontrollierte Kompression im Narbenbereich und durch die Entlastung der Lymphabflusswege und verhindern Druckstellen und Gewebsirritationen durch individuelle Passgenauigkeit und Hautfreundlichkeit. Ein Post-OP-Belt fixiert das Implantat und verhindert dadurch insbesondere ein Verrutschen der Implantate nach oben.
Durch ihren hohen Baumwollanteil von 85% sind diese BHs äußerst hautfreundlich und geben den betroffenen Frauen, neben den medizinischen Aspekten, vor allem ein Sicherheitsgefühl, bis sie sich an ihr neues Aussehen gewöhnt haben.
Selbstverständlich wird die Patientin nach der Operation und während der nächsten Tage eine leichte Schmerzen empfinden. Außerdem wird es zu mehr oder weniger starken Blutergüssen und Schwellungen kommen, die sich jedoch im Laufe der Tagen wieder zurückbilden werden. Auch die Berührungsempfindlichkeit der Brustwarzen kann nach dem Eingriff zunächst verletzen sein, und es kann Wochen bis Monate dauern, bis Sie wieder normal empfinden. Ein endgültiges Ergebnis der Operation kann in den meisten Fällen nach ca.6 Monaten beurteilt werden. Die eventuelle Verhärtungen im Gewebeverbessern und die Narben können sich sogar noch während der folgenden 1 bis 2 Jahre sichtbar werden.
Bereits nach 3 bis 4 Wochen sind die Patientinen wieder voll arbeitsfähig. Je nach Naht- und Verbandtechnik können die Frauen nach wenigen Tagen wieder duschen und die Haut pflegen. Resorbierbare Fäden lösen sich von selbst auf, andere Fäden verbleiben 4 bis 5 Wochen, um eine feine Narbenbildung zu beisteuern. Sobald das Befinden es erlaubt, sollte die Patientin nach dem Entfernen von Verbänden und Fäden einen Büstenhalter tragen.
Dieser sollte natürlich optimal sitzen, die Brust stützen und sie nicht einengen. Diesen Büstenhalter müssen die Frauen mindestens 3 Wochen rund um die Uhr tragen. Der gleichmäßige Druck des Büstenhalters wirkt einer überschießenden Narbenbildung entgegen. Über weiteren Maßnahmen zur individuellen Nachbehandlung sowie über Kontrolluntersuchungen sollen die Frauen bei der Entlassung aus der Klinik informiert werden.
Während der ersten Wochen sollten die Frauen die Oberarme sehr vorsichtig bewegen und schnelles Strecken und Dehnen vermeiden. Auch ist es wichtig, dass die Patientin auf keinem Fall auf dem Bauch schlafen, um die innere Wundheilung nicht zu stören. Die Frauen und auch ihre Sexualpartnern sollten die nächsten 2 Monate äußerst behutsam mit ihren Brüsten umgehen und jede Überbeanspruchung vermeiden. Dies gilt auch für Sport und Haushaltsarbeiten.Mit kalten Duschen können die Petientinen die Durchblutung gut anregen und den Heilungsprozess unterstützen. Bei Spannungen und Schwellungen in den ersten Wochen können Lymphdrainagen hilfreich sein. Bei Schmerzen, Wundnässen oder Rötungen sollten die Frauen sofort den behandelnden Arzt oder den Hausarzt informieren.
Mit einer Brustverkleinerung werden Größe und Form der Brüste dauerhaft verändert.
Dennoch werden sich im Lauf der Jahre der natürliche Gewichtsveränderungen, Alterungsprozess und die Schwerkraft auf die Form Ihrer Brüste auswirken. In jedem Fall kann durch einen erneuten Eingriff das Aussehen der Brüste wieder verjüngt werden.
Die Brustoperation ist nicht einfache Operation, aber allgemein mit niedrigen Risiken verbunden, wenn die OP aber von einem qualifizierten Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie durchgeführt wird. Man muss aber beachten, dass wie bei jedem chirurgischen Eingriff können plötzlich auftretende Komplikationen nicht ganz ausgeschlossen werden. Die möglichen Komplikationen werden selbstverständlich persönlich zwischen einer Patientin und dem Operateur abgesprochen.
Wie bei jedem anderen Eingriff können Schwellungen und Blutergüsse auftreten. Jedoch nur in vereinzelten Fällen müssen diese durch eine entlastende Operation behoben werden, die in der Regel von selbst nach einigen Tagen heilen.
In Ausnahmefällen kann sich die Wunde entzünden oder es treten Wundheilungsstörungen auf, die später zu breiteren Narben führen können. Die Durchblutungsstörungen oder Gefühlsminderungen der Brustwarzen sind genau so selten. Oft spielen solche Faktoren wie eine Diabeteserkrankung, starkes Rauchen oder eine Blutgerinnungsstörung eine Rolle, diese Punkte werden ebenso im Beratungsgespräch mit dem Arzt ausführlich erläutert.
Eine Heilungsverzögerung oder kleine Komplikationen haben jedoch keinen Einfluss auf die neue Brustform. Eine eventuelle Narbenverbreiterung kann durch eine kleine Korrektur wieder ausgeglichen werden.
Wenn bei bei der Operation feinste Hautnerven durchtrennt werden, kann sich in diesem Bereich die Haut vorübergehend taub anfühlen. Wie die Erfahrung zeigt verschwinden diese Empfindungsstörungen von selbst. Über den Verlauf von entstehenden mehr oder weniger sichtbaren Narben wird von dem Arzt aufgeklärt.
Beide Brüste sind normalerweise nie vollkommen symmetrisch. Durch die Operation sollte eine bestmögliche Symmetrie erreicht werden. Sollten jedoch nach dem Eingriff in Einzelfällen auffällige Abweichungen feststellbar sein, können diese in einem späteren Korrektureingriff behoben werden.
Wenn die Frau unter Allergien leidet, wie z.B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, diese müssen auf jedem Fall dem Arzt mitgeteilt werden. Wenn die Patientin zu auffälligen blauen Flecken neigt, oder anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen hat, dann sollte eine Gerinnungsstörung schon einige Wochen vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden. Außerdem sollte es mit dem Chirurgen unbedingt besprochen werden, wenn sie eine starke Gewichtsreduktion oder eine Schwangerschaft plant. In beiden Fällen kann sich die Brustform stark verändern und das Operationsergebnis beeinträchtigen.
Wie bei jeder Operation kann es zu unschönen Narben, Schmerzen und Blutergüssen, dauerhaften Spannungen, sowie zu Infektionen kommen. Wenn die Frau so etwas Beunruhigendes feststellt hat, sollte sie mit ihrem Chirurgen darüber sprechen. Er sollte sie ausführlich betreuen und gegebenenfalls übe eine geeignete Nachbehandlung informieren. Die Brustveränderungen können durch einen weiteren kleinen Eingriff korrigiert werden.
Besonders bei großen Gewichtsreduktionen von mehr als 500 g pro Seite kann häufig Sensibilitätsverlust an der Brustwarze auftreten. In sehr seltenen Fällen können Durchblutungsstörungen dazu führen, dass Gewebe auch im Bereich der Brustwarzen abgestoßen wird. In diesem Fall müsste mit einem erneuten Eingriff das betroffene Gewebe durch körpereigene Haut ersetzt werden.
Ab dem 30. Lebensjahr sollte die Frau vor der Operation (OP) eine Mammografie und Ultraschalluntersuchung anfertigen lassen, um eventuelle Gewebeveränderungen vor dem Eingriff feststellen zu können. Natürlich soll es auch gesorgt werden, dass vor der Operation die Frau gesundheitlichen und ausgeruhten Zustand hat:
1. Zwei Wochen vor der Operation dürfte auf gar kein Fall Medikamenten genommen werden, die Blut gerinnen, wie zum Beispiel Aspirin. Wenn solche Medikamenten regelmäßig genommen werden müssen, sollte dies mit dem Arzt abgesprochen werden.
2. Es soll noch sieben bis zehn freie Tagen für die Regeneration nach der Operation geplant werden, da nach der Anästhesie der Körper noch sehr schwach sein wird.
3. Am besten ist es auch einige Tage vor der Operation auf Alkohol, Nikotin und Schlafmittel zu verzichten oder auf ein Minimum einzustellen, um das Risiko von Wundrandnekrosen zu verringern
4. Durch Massagen und kaltes Abduschen kann die Frau auch die Durchblutung verbessern und die Wundheilung günstig beeinflussen.
Vor jedem Eingriff muss der Patient eine Einverständniserklärung unterschreiben, was dokumentiert und bestätigt, dass die Frau mit den geplanten Eingriff und die damit verbundenen Risiken aufgeklärt und einverstanden ist.
Anästhesieform bei Brustverkleinerung.
Die notwendigen Voruntersuchungen werden am Tag vor dem Termin in der Klinik durchgeführt. Der Eingriff wird stationär durchgeführt, dabei wird die Frau eine Gelegenheit haben mit dem Anästhesisten über die Narkose zu sprechen. Brustverkleinerungen werden immer in Vollnarkose vorgenommen. Der Narkosearzt ist während der gesamten Operation anwesend und steuert/überwacht die Narkose. Je nach Eingriff wird die Patientin drei bis acht Tagen in Klinikum bleiben. .
Erläuterung der Untersuchung bei Brustverkleinerung.
Die Operationsmethoden können je nach dem Fall stark variieren, insbesondere die Schnittführung hängt wesentlich von körperlichen Voraussetzungen und individuellen Vorstellungen einer Patientin ab. Regulär wird mit zwei Schnittengearbeitet: Die Schnittführung verläuft normalerweise dabei rund um den Warzenhof, der meistens verkleinert wird, und von dessen unterem Rand zur unteren Brustfalte. In manchen Fällen ist ein weiterer Schnitt entlang der natürlichen Brustfalte erforderlich. Bei der Operation wird nach dem Entfernen überflüssigen Gewebes der verbliebene Drüsenkörper neu geformt und nach oben verlagert, dann einerseits mit versenkten Nähten am Muskel, andererseits durch die Hautstraffung befestigt. Bei der Neuformung wird auch die Brustwarze, samt Nerven und Blutgefäßen in die neue Position gebracht. Die Wunde wird mit feinsten Fäden intrakutan verschlossen. Je nach dem Fall dauert der Eingriff 1bis 2 Stunden.
Die Operation einer Brustverkleinerung
Es gibt unterschiedlichen Techniken der Brustverkleinerung. Am häufigsten wird überschüssiges Drüsen- und Fettgewebe im unteren Brustbereich entfernt und mit einer Verlagerung der Brustwarzen nach oben oder mit einer Verkleinerung der Brustwarzen kombiniert. Manchmal wird die Brustverkleinerung mit einer Fettabsaugung im Bereich der Brust kombiniert.
Vor dem Eingriff werden die vorgesehenen Hautschnitte und die neue Position der Brustwarzen von Arzt bei der Patientin im Stehen auf die Haut gezeichnet. Nach der Desinfektion des Operationsgebietes werden die notwendigen Hautschnitte gesetzt und die Haut und das Gewebe an den vorgesehenen Stellen entfernt und am Endeffekt wird die neue Brust inklusive Brustwarzen neu geformt.
Am Ende der Operation wird ein Verband oder ein BH angelegt, um die kommende Schwellung abzumildern. Nach dem Eingriff während der ersten Zeit werden die kleine Drainagen für der Abfluss von Wundflüssigkeit sorgen. Die technischen Details können aber auch jeder Zeit von dem operierten Arzt erklärt werden.
Eine Brustverkleinerung aus lateinischem Mammareduktionsplastik ist eine Operation zur Verkleinerung großer Brüste.
Der Anlass einer solchen Operation kann nicht nur kosmetische sondern auch medizinische Gründe haben. Frauen mit sehr großen Brüsten können chronische Rückenschmerzen und Verspannungen vor allem in den Bereichen von Brust und Nacken, einschneidende BH-Träger und Hautinfekte in der Brustumschlagfalte haben. Bei jüngeren Frauen ist das auch die psychische Belastung, die eine Rolle spielt. Übergroße, hängende Brüste können eine Frau sehr stark beeinträchtigen. Auch normal große Brüste, die nach Gewichtsabnahme oder Schwangerschaften an Fülle, Spannkraft und Elastizität verloren haben, können mit einer Brustverkleinerung korrigiert werden.

Die Grenze zwischen einer medizinischen Notwendigkeit und dem rein kosmetischen Anlass liegt bei einem Gewicht von mindestens 500 g, das bei der Operation auf jeder Brust zu entfernen ist. In welchem Ausmaß das Volumen der Brust im Vergleich zur Ausgangsgröße verringert werden sinnvoll und möglich ist, sollte auf jeden Fall mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
In vielen Fällen wird eine Brustverkleinerung mit einer Verlagerung der Brustwarzen und einer Straffung kombiniert. Mamille und Brustwarzen werden normalerweise zusammen mit Nerven und Blutgefäßen versetzt, dadurch wird die Frau weiterhin normal empfinden und meistens sogar ihre Fähigkeit zum Stillen behalten. Ziel dabei ist es, die Brust fester, voller und attraktiver wirken zu lassen. Außerdem können bei der Behandlung auch die Asymmetrien der Brüste ausgeglichen werden. Die Operationen können in jedem Alter durchgeführt werden, die einzige wichtige Voraussetzung ist aber, dass das Körperwachstum abgeschlossen und Ihre Brüste voll entwickelt sind.
Die Verkleinerung hat in der Regel ein Dauereffekt. Jedoch kann eine allgemeine Gewichtszunahme das Volumen der Brüste beeinflussen. Außerdem nach sieben bis zehn Jahren kommt es durch den natürlichen Alterungsprozess zu einer mehr oder weniger ausgeprägten, neuerlichen Erschlaffung. Die kann aber jederzeit problemlos durch eine Straffung verbessert werden.
Je nach Ausgangsgröße kann ein gewünschtes kleineres Brustvolumen angestrebt werden. Eine Brustverkleinerung wird dann das Aussehen verbessern, das Selbstbewusstsein eine Frau stärken und durch die Größe der Brüste bedingten Beschwerden vermindern. Um den Erfolg des Eingriffes planbar und realistisch zu machen, sollte die Frau eine klare Vorstellung haben, wie eie sich das optimale Ergebnis vorstellen und was sie erreicht will. Sie kann an der Hand von Fotos dem Arzt Ihre persönliche Wunschvorstellung demonstrieren. Normalerweise sind das ganz individuelle Gründe, die für eine Brustverkleinerung sprechen. Das persönliche Wohlbefinden steht bei der Entscheidung im Vordergrund. Die Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen kann sich dabei direkt und indirekt positiv sowohl auf das Privat- als auch auf das Berufsleben auswirken.
Die Frau sollte kein Angst haben ihre Wünsche und Erwartungen offen mit ihrem Arzt für plastische und ästhetische Chirurgie absprechen. Nach der Untersuchung wird der Facharzt entsprechend der Gegebenheiten – Größe und Form der Brüste, Hautbeschaffenheit und die geeigneten Operationsverfahren genau erklären. Es müsste auf jeden Fall besprochen werden, was für ein Ergebnis realistisch ist, wo die späteren Narben verlaufen werden und wieweit sich Ihre Wünsche verwirklichen werden.