Brustverkleinerung-Ratgeber

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Anlass und verfolgte Ziele zur Brustverkleinerung


Eine Brustverkleinerung aus lateinischem Mammareduktionsplastik ist eine Operation zur Verkleinerung großer Brüste.

Der Anlass einer solchen Operation kann nicht nur kosmetische sondern auch medizinische Gründe haben. Frauen mit sehr großen Brüsten können chronische Rückenschmerzen und Verspannungen vor allem in den Bereichen von Brust und Nacken, einschneidende BH-Träger und Hautinfekte in der Brustumschlagfalte haben. Bei jüngeren Frauen ist das auch die psychische Belastung, die eine Rolle spielt. Übergroße, hängende Brüste können eine Frau sehr stark beeinträchtigen. Auch normal große Brüste, die nach Gewichtsabnahme oder Schwangerschaften an Fülle, Spannkraft und Elastizität verloren haben, können mit einer Brustverkleinerung korrigiert werden.

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Die Grenze zwischen einer medizinischen Notwendigkeit und dem rein kosmetischen Anlass liegt bei einem Gewicht von mindestens 500 g, das bei der Operation auf jeder Brust zu entfernen ist. In welchem Ausmaß das Volumen der Brust im Vergleich zur Ausgangsgröße verringert werden sinnvoll und möglich ist, sollte auf jeden Fall mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

In vielen Fällen wird eine Brustverkleinerung mit einer Verlagerung der Brustwarzen und einer Straffung kombiniert. Mamille und Brustwarzen werden normalerweise zusammen mit Nerven und Blutgefäßen versetzt, dadurch wird die Frau weiterhin normal empfinden und meistens sogar ihre Fähigkeit zum Stillen behalten. Ziel dabei ist es, die Brust fester, voller und attraktiver wirken zu lassen. Außerdem können bei der Behandlung auch die Asymmetrien der Brüste ausgeglichen werden. Die Operationen können in jedem Alter durchgeführt werden, die einzige wichtige Voraussetzung ist aber, dass das Körperwachstum abgeschlossen und Ihre Brüste voll entwickelt sind.

Die Verkleinerung hat in der Regel ein Dauereffekt. Jedoch kann eine allgemeine Gewichtszunahme das Volumen der Brüste beeinflussen. Außerdem nach sieben bis zehn Jahren kommt es durch den natürlichen Alterungsprozess zu einer mehr oder weniger ausgeprägten, neuerlichen Erschlaffung. Die kann aber jederzeit problemlos durch eine Straffung verbessert werden.

Die Möglichkeiten und Grenzen einer Brustverkleinerung


Je nach Ausgangsgröße kann ein gewünschtes kleineres Brustvolumen angestrebt werden. Eine Brustverkleinerung wird dann das Aussehen verbessern, das Selbstbewusstsein eine Frau stärken und durch die Größe der Brüste bedingten Beschwerden vermindern. Um den Erfolg des Eingriffes planbar und realistisch zu machen, sollte die Frau eine klare Vorstellung haben, wie eie sich das optimale Ergebnis vorstellen und was sie erreicht will. Sie kann an der Hand von Fotos dem Arzt Ihre persönliche Wunschvorstellung demonstrieren. Normalerweise sind das ganz individuelle Gründe, die für eine Brustverkleinerung sprechen. Das persönliche Wohlbefinden steht bei der Entscheidung im Vordergrund. Die Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen kann sich dabei direkt und indirekt positiv sowohl auf das Privat- als auch auf das Berufsleben auswirken.

Die Frau sollte kein Angst haben ihre Wünsche und Erwartungen offen mit ihrem Arzt für plastische und ästhetische Chirurgie absprechen. Nach der Untersuchung wird der Facharzt entsprechend der Gegebenheiten – Größe und Form der Brüste, Hautbeschaffenheit und die geeigneten Operationsverfahren genau erklären. Es müsste auf jeden Fall besprochen werden, was für ein Ergebnis realistisch ist, wo die späteren Narben verlaufen werden und wieweit sich Ihre Wünsche verwirklichen werden.

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