Brustverkleinerung-Ratgeber

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Operationsmethoden


Im Idealfall geht einer Brustoperation eine ausführliches Gespräch mit einem erfahrenen plastischen Chirurgen voraus. Bei diesem Gespräch sollten mögliche Operationsmethoden beschrieben werden, eine passende ausgewählt werden und der Patientin ein visueller Eindruck von ihren Brüsten nach der Operation vermittelt werden.
Der behandelnde Arzt sollte eine einschlägige Facharztbezeichnung tragen und qualifiziert sein, denn das Ergebnis eines chirurgischen Eingriffs hängt auch immer maßgeblich vom Können und der Erfahrung des ausführenden Arztes ab.
Zur Voruntersuchung und Beratung gehört dann auch eine Röntgenuntersuchung der Brust. So erkennt der Arzt das Brustgewebe und empfiehlt auf dieser Grundlage meist eine Operationsmethode.
Steht die Operation dann tatsächlich an, zeichnet der Arzt Linien auf die Brüste, die die späteren Schnitte markieren.
Die Operation selbst gehört zu den aufwendigeren, sie erfolgt entsprechend in Vollnarkose. Pro Brust muss mit einer Operationsdauer von einer bis eineinhalb Stunden gerechnet werden.
Die gängigen Operationsmethoden heißen i-Methode, O-Methode, sowie T- und L-Methode. Allen Methoden gemeinsam ist, dass ein Schnitt rund um den Brustwarzenhof erfolgt. Bei der O-Methode bleibt es bei diesem. Die Entnahme des überschüssigen Gewebes erfolgt durch diesen relativ kleinen Schnitt, dessen spätere Narbe kaum sichtbar sein wird. Allerdings lassen sich durch den kleinen Schnitt nur verhältnismäßig kleine Menge an Gewebe entnehmen. So operierte Brüste haben später meist eine eher flache Form.
Die i-Methode geht einen „Schnitt“ weiter. Zum Schnitt um die Brustwarze kommt hier noch ein senkrechter Schnitt nach unten hinzu. Die Narbe zeigt daher die Form eines i.
Bei der T- und L-Methode schließt sich an den senkrechten Schnitt noch jeweils ein horizontaler an, so dass sich ein L oder ein umgekehrtes T ergibt. Der horizontale Schnitt liegt später meist in der Brustfalte optisch gut versteckt.

Nach der OP erfolgt eine umfangreiche Nachsorge. Unter anderem werden oft Wunddrainagen in die operierten Brüste gelegt, die für eine gute Ableitung von Blut und Wundwasser sorgen sollen.

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