In den Medien und in der Werbung spielt die perfekte Figur eine sehr große Rolle – vor allem die Brust wird seit jeher als ein Symbol der Weiblichkeit angesehen. Aber nicht jede Frau sieht den Models und deren Traum-Maßen ähnlich. Daher wird bei einigen der Wunsch nach der perfekten Brust immer größer und ihr Weg führt zum Schönheitschirurgen, um eine Brustvergrößerung durchführen zu lassen. Auch Frauen nach einer Krebserkrankung hilft ein operativer Brustaufbau auf dem Weg zurück zu einem normalen, selbstbewussten Leben.
Aber auch eine zu große Brust kann eine Belastung für die betroffenen Frauen sein – diese können die schmerzhaften Auswirkungen der Belastung spüren, wie Schmerzen im Nacken und Rücken, oder aber das Gewicht zwingt sie zu einer schlechten Körperhaltung. Und so ist eine Brustverkleinerung oft der letzte Ausweg, wenn Sport und Diäten zu keinem Erfolg geführt haben.
Eine Brust-OP ist ein schwerwiegender Eingriff und sollte sorgfältig überdacht werden.
Nach dem Eingriff ist schweres Heben und Sport mit dem Oberkörper für einige Wochen nicht erlaubt. Zur Stabilisierung der Brust-Form muss nach der Operation für einige Monate ein besonderer Compressions-BH getragen werden (in den ersten Wochen sogar Tag und Nacht).
Diese speziellen BHs werden von der Firma ANITA hergestellt: Die Wirkungsweise dieser Compressions-BHs besteht darin, dass sie eine optimale Formstabilisierung und Ruhigstellung der operierten Brust gewährleisten. Sie unterstützen den Heilungsprozess durch kontrollierte Kompression im Narbenbereich und durch die Entlastung der Lymphabflusswege und verhindern Druckstellen und Gewebsirritationen durch individuelle Passgenauigkeit und Hautfreundlichkeit. Ein Post-OP-Belt fixiert das Implantat und verhindert dadurch insbesondere ein Verrutschen der Implantate nach oben.
Durch ihren hohen Baumwollanteil von 85% sind diese BHs äußerst hautfreundlich und geben den betroffenen Frauen, neben den medizinischen Aspekten, vor allem ein Sicherheitsgefühl, bis sie sich an ihr neues Aussehen gewöhnt haben.
read comments (0)Selbstverständlich wird die Patientin nach der Operation und während der nächsten Tage eine leichte Schmerzen empfinden. Außerdem wird es zu mehr oder weniger starken Blutergüssen und Schwellungen kommen, die sich jedoch im Laufe der Tagen wieder zurückbilden werden. Auch die Berührungsempfindlichkeit der Brustwarzen kann nach dem Eingriff zunächst verletzen sein, und es kann Wochen bis Monate dauern, bis Sie wieder normal empfinden. Ein endgültiges Ergebnis der Operation kann in den meisten Fällen nach ca.6 Monaten beurteilt werden. Die eventuelle Verhärtungen im Gewebeverbessern und die Narben können sich sogar noch während der folgenden 1 bis 2 Jahre sichtbar werden.
Bereits nach 3 bis 4 Wochen sind die Patientinen wieder voll arbeitsfähig. Je nach Naht- und Verbandtechnik können die Frauen nach wenigen Tagen wieder duschen und die Haut pflegen. Resorbierbare Fäden lösen sich von selbst auf, andere Fäden verbleiben 4 bis 5 Wochen, um eine feine Narbenbildung zu beisteuern. Sobald das Befinden es erlaubt, sollte die Patientin nach dem Entfernen von Verbänden und Fäden einen Büstenhalter tragen.
Dieser sollte natürlich optimal sitzen, die Brust stützen und sie nicht einengen. Diesen Büstenhalter müssen die Frauen mindestens 3 Wochen rund um die Uhr tragen. Der gleichmäßige Druck des Büstenhalters wirkt einer überschießenden Narbenbildung entgegen. Über weiteren Maßnahmen zur individuellen Nachbehandlung sowie über Kontrolluntersuchungen sollen die Frauen bei der Entlassung aus der Klinik informiert werden.
Während der ersten Wochen sollten die Frauen die Oberarme sehr vorsichtig bewegen und schnelles Strecken und Dehnen vermeiden. Auch ist es wichtig, dass die Patientin auf keinem Fall auf dem Bauch schlafen, um die innere Wundheilung nicht zu stören. Die Frauen und auch ihre Sexualpartnern sollten die nächsten 2 Monate äußerst behutsam mit ihren Brüsten umgehen und jede Überbeanspruchung vermeiden. Dies gilt auch für Sport und Haushaltsarbeiten.Mit kalten Duschen können die Petientinen die Durchblutung gut anregen und den Heilungsprozess unterstützen. Bei Spannungen und Schwellungen in den ersten Wochen können Lymphdrainagen hilfreich sein. Bei Schmerzen, Wundnässen oder Rötungen sollten die Frauen sofort den behandelnden Arzt oder den Hausarzt informieren.
Mit einer Brustverkleinerung werden Größe und Form der Brüste dauerhaft verändert.
Dennoch werden sich im Lauf der Jahre der natürliche Gewichtsveränderungen, Alterungsprozess und die Schwerkraft auf die Form Ihrer Brüste auswirken. In jedem Fall kann durch einen erneuten Eingriff das Aussehen der Brüste wieder verjüngt werden.