Brustverkleinerung-Ratgeber

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Die Brustoperation ist nicht einfache Operation, aber allgemein mit niedrigen Risiken verbunden, wenn die OP aber  von einem qualifizierten Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie durchgeführt wird. Man muss aber beachten, dass wie bei jedem chirurgischen Eingriff können plötzlich auftretende Komplikationen nicht ganz ausgeschlossen werden. Die möglichen Komplikationen werden selbstverständlich persönlich zwischen einer Patientin und dem Operateur abgesprochen.

Wie bei jedem anderen Eingriff können Schwellungen und Blutergüsse auftreten. Jedoch nur in vereinzelten Fällen müssen diese durch eine entlastende Operation behoben werden, die in der Regel von selbst nach einigen Tagen heilen.

In Ausnahmefällen kann sich die Wunde entzünden oder es treten Wundheilungsstörungen auf, die später zu breiteren Narben führen können. Die Durchblutungsstörungen oder Gefühlsminderungen der Brustwarzen sind genau so selten. Oft spielen solche Faktoren wie  eine Diabeteserkrankung, starkes Rauchen oder eine Blutgerinnungsstörung eine Rolle, diese Punkte werden ebenso im Beratungsgespräch mit dem Arzt ausführlich erläutert.

Eine Heilungsverzögerung oder kleine Komplikationen haben jedoch keinen Einfluss auf die neue Brustform. Eine eventuelle Narbenverbreiterung kann durch eine kleine Korrektur wieder ausgeglichen werden.

Wenn bei bei der Operation feinste Hautnerven durchtrennt werden, kann sich in diesem Bereich die Haut vorübergehend taub anfühlen. Wie die Erfahrung zeigt verschwinden diese Empfindungsstörungen von selbst. Über den Verlauf von entstehenden mehr oder weniger sichtbaren Narben wird von dem Arzt aufgeklärt.

Beide Brüste sind normalerweise nie vollkommen symmetrisch. Durch die Operation sollte eine bestmögliche Symmetrie erreicht werden. Sollten jedoch nach dem Eingriff in Einzelfällen auffällige Abweichungen feststellbar sein, können diese in einem späteren Korrektureingriff behoben werden.
Wenn die Frau unter Allergien leidet, wie z.B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, diese müssen auf  jedem Fall dem Arzt mitgeteilt werden. Wenn die Patientin zu auffälligen blauen Flecken neigt, oder anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen hat, dann sollte eine Gerinnungsstörung schon einige Wochen vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden. Außerdem sollte es mit dem Chirurgen unbedingt besprochen werden, wenn sie eine starke Gewichtsreduktion oder eine Schwangerschaft plant. In beiden Fällen kann sich die Brustform stark verändern und das Operationsergebnis beeinträchtigen.
Wie bei jeder Operation kann es zu unschönen Narben, Schmerzen und Blutergüssen,  dauerhaften Spannungen, sowie zu Infektionen kommen. Wenn die Frau so etwas Beunruhigendes feststellt hat, sollte sie mit ihrem Chirurgen darüber sprechen. Er sollte sie  ausführlich betreuen und gegebenenfalls übe eine geeignete Nachbehandlung informieren. Die Brustveränderungen können durch einen weiteren kleinen Eingriff korrigiert werden.

Besonders bei großen Gewichtsreduktionen von mehr als 500 g pro Seite kann häufig Sensibilitätsverlust an der Brustwarze auftreten. In sehr seltenen Fällen können Durchblutungsstörungen dazu führen, dass Gewebe auch im Bereich der Brustwarzen abgestoßen wird. In diesem Fall müsste mit einem erneuten Eingriff das betroffene Gewebe durch körpereigene Haut ersetzt werden.

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