Brustverkleinerung-Ratgeber

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Nachbehandlung bei Brustverkleinerung


Selbstverständlich wird die Patientin  nach der Operation und während der nächsten Tage eine leichte Schmerzen empfinden. Außerdem wird es zu mehr oder weniger starken Blutergüssen und Schwellungen kommen, die sich jedoch im Laufe der Tagen wieder zurückbilden werden. Auch die Berührungsempfindlichkeit der Brustwarzen kann nach dem Eingriff zunächst verletzen sein, und es kann Wochen bis Monate dauern, bis Sie wieder normal empfinden. Ein endgültiges Ergebnis der Operation kann in den meisten Fällen nach ca.6 Monaten beurteilt werden. Die eventuelle Verhärtungen im Gewebeverbessern und die Narben können sich sogar noch während der folgenden 1 bis 2 Jahre sichtbar werden.

Bereits nach 3 bis 4 Wochen sind die Patientinen wieder voll arbeitsfähig. Je nach Naht- und Verbandtechnik können die Frauen nach wenigen Tagen wieder duschen und die Haut pflegen. Resorbierbare Fäden lösen sich von selbst auf, andere Fäden verbleiben 4 bis 5 Wochen, um eine feine Narbenbildung zu beisteuern. Sobald das Befinden es erlaubt, sollte die Patientin nach dem Entfernen von Verbänden und Fäden einen Büstenhalter tragen.

Dieser sollte natürlich optimal sitzen, die Brust stützen und sie nicht einengen. Diesen Büstenhalter müssen die Frauen mindestens 3 Wochen rund um die Uhr tragen. Der gleichmäßige Druck des Büstenhalters wirkt einer überschießenden Narbenbildung entgegen. Über weiteren Maßnahmen zur individuellen Nachbehandlung sowie über Kontrolluntersuchungen sollen die Frauen bei der Entlassung aus der Klinik informiert werden.

Während der ersten Wochen sollten die Frauen die Oberarme sehr vorsichtig bewegen und schnelles Strecken und Dehnen vermeiden. Auch ist es wichtig, dass die Patientin auf keinem Fall auf dem Bauch schlafen, um die innere Wundheilung nicht zu stören. Die Frauen und auch ihre Sexualpartnern sollten die nächsten 2 Monate äußerst behutsam mit ihren Brüsten umgehen und jede Überbeanspruchung vermeiden. Dies gilt auch für Sport und Haushaltsarbeiten.Mit kalten Duschen können die Petientinen die Durchblutung gut anregen und den Heilungsprozess unterstützen. Bei Spannungen und Schwellungen in den ersten Wochen können Lymphdrainagen hilfreich sein. Bei Schmerzen,  Wundnässen oder  Rötungen  sollten die Frauen sofort den behandelnden Arzt oder den Hausarzt informieren.
Mit einer Brustverkleinerung werden Größe und Form der Brüste dauerhaft verändert.

Dennoch werden sich im Lauf der Jahre der natürliche Gewichtsveränderungen, Alterungsprozess und die Schwerkraft auf die Form Ihrer Brüste auswirken. In jedem Fall kann durch einen erneuten Eingriff das Aussehen der Brüste wieder verjüngt werden.

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